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Gruen




Arno Gruen, geboren 1923 in Berlin, emigrierte Arno Gruen 1936 in die USA. Dort war er als Professor und Therapeut an verschiedenen Universitäten, Kliniken und in seiner Privatpraxis tätig, bis er 1979 in die Schweiz übersiedelte. Er lebt und praktiziert heute in Zürich.

Arno Gruen ist ganz sicher ein Pionier darin aufzuzeigen, wie und warum wir uns fremder Macht unterwerfen oder selbst unsere Macht missbrauchen. Er ist ein mutiger Vertreter, die politischen und ökonomischen Zustände nicht nur im Klartext anzuprangern, sondern deren Hintergründe in der Persönlichkeitsstruktur des Einzelnen zu suchen und zu beleuchten.Sein Werk ist aufklärend für jeden von uns: Schon in unserer Kindheit haben sich - auf Grund fehlender, aufrichtiger Liebe - Selbstverachtung und Selbsthass in uns eingenistet. In einem Kreislauf aus Selbstmitleid, Schuld und Hass gelingt uns die Erlösung nicht durch den Anschluss an „falsche Götter“, die Erfolg, Macht und Anerkennung versprechen. Wir werden erst dann friedensfähig sein und unseren Planeten schützen können, wenn wir den Schmerz über die einst „verratene Liebe“  empfinden und in dessen Überwindung erstmals bereit werden, zur (Selbst-)Liebe zu finden.

Arno Gruen wurde 2001 für das Buch „Der Fremde in uns“ mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.

Veröffentlichungen:

Verratene Liebe - Falsche Götter

Der Verrat am Selbst

Der Wahnsinn der Normalität

Der Verlust des Mitgefühls

Ein früher Abschied

Kampf um die Demokratie

Hass in der Seele (mit D. Weber)

Ich will eine Welt ohne Kriege

Dem Leben entfremdet

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